EMPATHEN – WENN DU FÜHLST WAS ANDERE FÜHLEN

Hallo meine Lieben!

Mein heutiges Thema handelt von Empathen. Dieses Thema habe ich gewählt, weil es mich seit einigen Jahren beschäftigt und ich erst seit kurzem weiß, dass ich selber davon betroffen bin.

Worum es hier genau geht, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Was ist ein Empath?

Wenn ihr eines Tages mit diesem Wort in Kontakt kommt, habt ihr entweder selbst damit zu tun, jemand aus eurem Freundes- oder Familienkreis oder ihr habt es irgendwo aufgeschnappt und es interessiert euch einfach dafür.

So oder so hat es meist eine Bedeutung, warum ihr dieses Wort mitgeteilt bekommt. Mitgeteilt schreibe ich bewusst hier rein, weil die geistige Welt euch auf etwas aufmerksam machen will. So war es auch bei mir. Viele Jahre war ich immer diejenige, die anderen zugehört hat, sich in jeden hineinversetzt hat und mitgelitten hat. Alle Personen um mich herum haben dies genossen, weil ich immer genau verstanden habe, was in ihnen vorging, was sie durchmachten und was ihre Absichten waren. All das meist ohne, dass sie mir genau sagen mussten, was sie gerade für ein Thema durchmachten. Oft dachte ich, ich könne Gedanken lesen.

Leider wurde mir das schnell zum Verhängnis, denn ich konnte mich schlecht aus einer Situation, in der mir jemand etwas erzählte, retten. Ich hatte stets das Gefühle, ich muss zuhören, denn mein Gegenüber braucht mich jetzt. So haben es auch alle Außenstehenden gemacht. Sie erzählten und erzählten, weinten und lachten, und bei all den Geschichten ging es mir immer wie ihnen. Ich war traurig, ich fühlte mich verstört oder überglücklich. Aber woher kam das Gefühl? Was geht in mir vor? Genau das dachte ich so lange. Denn eigentlich hatte ich manchmal keine Lust zuzuhören oder dachte mir oft „das tut mir leid für dich, aber eigentlich müsste ich gar nicht wissen, wie es dir dabei geht, denn sowas habe ich bisher noch nie durchgemacht“. Aber trotzdem fühlte ich alles, was mein Gegenüber fühlte.

Was bedeutet das denn nun eigentlich?

Hier gibt es einige Merkmale, was einen Empathen ausmacht:

• Ihr merkt intuitiv, wie es anderen geht.
• Ihr nehmt die Energie von euren Mitmenschen auf. Dies bedeutet, dass ihr in eurem Feld, welches euch und jeden anderen umgibt, all das Karma, schlechte oder gute Einflüsse, Gedanken, Emotionen in euch aufnehmt und verarbeitet. Ihr spürt alles, was ein anderer durchmacht.
• Ihr wisst genau, was in dem anderen vorgeht. Ihr habt diese Art Vorahnung, was bei eurem Gegenüber gefühlsmäßig vorgeht, auch wenn der andere es abstreitet und meint, dass es gar nicht stimme. Viele streiten es ab, wenn man sie auf ihre Gefühlswelt anspricht, denn sie verdrängen es meist. Ihr versteht nämlich den Sinn hinter all den Emotionen und Herausforderungen.
• Ihr werdet schnell von fremden Gefühlen und Gedanken beeinflusst. Leider meist zum Nachteil, denn auf einmal fühlt ihr euch traurig, obwohl es euch vor einer Minute eigentlich noch gut ging. Oder ihr werdet von positiver Energie überflutet und wisst nicht, woher dies kommt. (Diese Art mag ich am meisten, denn in der heutigen Gesellschaft, wenn man all den Herausforderungen gerecht werden muss und eigentlich nur weinen möchte, auf einmal jemand mit einer unglaublich positiven Energie daher kommt und es euch übernimmt, fühlt sich so gut an. Ich fühle mich dann immer so motiviert und bin gefasst auf alles, was noch kommt).
• Ihr reagiert sehr emotional bei TV-Filmen, Serien oder dergleichen, die beispielsweise Gewalt oder Leiden von Menschen, Tieren usw. zeigen.
• Ihr könnt schwer eure eigenen von fremden Gefühlen unterscheiden. Für ungelehrte ist dies schwer zu unterscheiden und kann dazu führen, dass ihr alles Andere übernehmt und für euren eigenen Kram haltet.
• Empathen fühlen sich sehr oft müde, ausgelaugt, verzweifelt und wütend oder verärgert. Wenn man jeden Tag mit den Gefühlen und Gedanken von anderen Menschen konfrontiert wird, kann das ganz schön anstrengend werden. Ich fühle mich sehr oft müde und könnte stundenlang im Bett liegen und schlafen. Es zerrt einfach an euren Kräften, wenn ihr nichts dagegen macht.
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Wie schützt ihr euch am Besten als Empathen?

Als mir persönlich klar wurde, dass ich ein Empath bin, wusste ich, dass ich endlich was dagegen tun kann. Es gibt einige Tricks sich vor der Gefühlswelt anderer zu schützen oder zumindest zu erkennen, ob es die eigenen Gefühle sind. Denn wenn es nicht eure Emotionen sind, müsst ihr sie auch nicht bearbeiten, ihr lasst sie einfach die Gefühle anderer sein und lasst sie ziehen. Ihr erkennt sie an und lasst sie aus eurem Feld weiter ziehen.

Was hilft am besten?

Meditation:
Bringt Ruhe in eure Gedanken. Jede Minute, die ihr in völliger Stille lebt und verbringt, bringt euch ein Stück näher zu euch und euren eigenen Empfindungen. Schaltet ab und lasst alles, was euch emotional oder gedanklich beschäftigt weiterziehen. Sind es doch eure eigenen Gefühle, verbleiben sie meist hartnäckig und ihr wisst, dass ihr daran arbeiten müsst. In der Meditation könnt ihr genau erspüren, welche Beschwerden ihr an dem heutigen Tag habt und was euch beschäftigt hat.
Innere Reinigung:
Viele spirituelle Berater berichten ständig davon, dass eine tägliche Reinigung der Chakren und der Aura unumgänglich sind. Für mehr Infos bezüglich der Chakren-Reinigung klickt einfach hier, hier oder hier.   Wir bestehen aus mehr, als nur unserem Körper. Unsere Chakren sind wie kleine Energie-Rädchen oder Energiequellen. Sie drehen sich nonstop und sorgen dafür, dass wir durch die damit aufgenommenen Energien und Schwingungen in unserer spirituellen Gefühlswelt, Gedanken und inneren Prozessen wachsen können.
Gesunde Ernährung:
Mittlerweile weiß jeder, dass eine gesunde Ernährung zu einem glücklichen und gesunden Körper dazu gehört. Ich bin der Meinung, dass dies nur erreicht wird, wenn man sich vegan oder sogar roh köstlich ernährt. Denn alles was tierischen Ursprungs ist, verkalkt den Körper, man nimmt unbewusst alles auf, was die Tiere spüren und man baut Karma auf. Eine bewusst pflanzliche Ernährung, bestehend aus Smoothies, viel Rohkost und gefiltertem Wasser führen zu einem gesunden physischen und fein stofflichen Körper. Je reiner ihr seid, desto reiner und klarer sind eure Gefühle und Gedanken.
Gesunde Abendroutine:
Schaltet auch hier alles ab, was euch von einem erholsamen Schlaf abhaltet. Versucht mindestens 30 Minuten vor dem Schlafengehen kein TV mehr zu schauen oder auf euer Handy zu gucken. Eine tolle Alternative ist hier einfach mal (total veraltet ) ein Buch in die Hand zu nehmen. Kein Kindl oder dergleichen, denn die Strahlen halten euch davon ab, in den Ruhemodus zu gelangen. Praktiziert Yoga, macht eine kurze Meditation, zündet euch eine schöne Kerze an oder räuchert einfach. Findet einen  Weg, der euch zur Ruhe kommen lässt und in euch eine Art Frieden schafft. Macht eine Meditationsreise an einen Ort eurer Wahl, wo ihr euch wohl fühlt. Dafür könnt ihr eine schöne und entspannende Musik anmachen und euch vorstellen, wie euer Leben aussehen mag, wenn ihr all eure Träume erfüllt habt.
8 Stunden oder mehr schlafen:
Empathen sind ja meist müde und ausgelaugt, daher hilft es euch schon, wenn ihr versucht einen guten Schlafrhythmus zu erreichen und am Besten mehr als 8 Stunden schlaft. Ich persönlich merke immer häufiger, dass ich wirklich meine 8-9 Stunden Schlaf brauche, da ich sonst den Tag mit all den Fremdenergien und -gefühlen nicht durchstehe. Dies ist echt anstrengend.
Viel Trinken:
Versucht viel über den Tag zu trinken. Mindestens 2 Liter klares und am Besten gefiltertes Wasser, denn dann kann eurer Körper erst richtig arbeiten und ihr fühlt euch fit und gestärkt für einen Tag voller Gefühle.

Ich hoffe euch hat dieser Post gefallen und ich würde mich über Kommentare, Anregungen und eure Erfahrungen zu diesem Thema freuen.

Also tippt, was das Zeug hält.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen und entspannten Tag.

XX Alex

 

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