DEPRESSION-ICH KANN NICHT MEHR!

Hallo ihr Lieben!

Wahrscheinlich ist es jedem einmal so ergangen, dass man sich gefragt hat, warum das Leben so schwer ist. Alles erscheint nur noch dunkel und man verspürt keine Freude mehr an Dingen, die einem vorher Spaß gemacht haben. Das Aufstehen und zur Arbeit/Uni/Schule gehen wirkt fast wie eine Qual. Die Gedanken kreisen ständig um ein und dieselben Dinge und man finden keine Ruhe mehr. Nicht einmal das Schlafengehen fällt leicht. Genau, das nennt man auch „Depression“.

Der Druck der Gesellschaft

In genau diesem Kreislauf befinde ich mich im Moment und ich weiß, dass es vielen Menschen so ergeht. Wir leiden alle unter dem Druck etwas zu erreichen und eine Arbeit zu finden (von der Familie, Freunde und/oder der Gesellschaft), egal welche, sodass wir uns, unsere Wünsche und Bedürfnisse komplett ausblenden. Wir verlieren uns in dem Trott und den Vorstellungen, die alle anderen an uns haben, dass alles irgendwann über uns hereinbricht und man einfach keine Kraft mehr hat um überhaupt noch aufzustehen.

Lange Zeit habe ich dieses innere Gefühl der tiefen Hoffnungslosigkeit unterdrückt und es immer Mal geschafft, mich wieder zu fangen. Doch nun ist der Punkt gekommen, an dem ich nicht mehr kann. Meine Gedanken und Gefühle kreisen nur noch umher und ich finde keinen Ausweg, keine Lösung. Und immer stärker macht sich das Bedürfnis breit, allem ein Ende zu setzen. Wäre es nicht einfacher einen Schlussstrich zu ziehen oder lohnt es sich überhaupt noch weiter zu machen, aufzustehen und noch einmal nach den eigenen Wünschen zu streben?

Ganz habe ich meine Wünsche, meine Träume vergessen und was für mich wichtig war. Ich habe einfach nur noch gelebt und das getan, was andere von mir erwartet haben. Ich denke, es fühlen sich viele von euch angesprochen oder ihr kennt jemanden, dem es genauso ergeht. Der einzige Fehler, den man in einer solchen Situation machen kann, ist es weiter zu ignorieren und den Mund zu halten.

Was habe ich dagegen getan?

Als Erstes habe ich meinen Partner eingeweiht, der mir sofort zu Seite stand und mir Mut machte. Dies aber auf eine sehr einfühlsame Art, sodass ich mich nicht noch wertloser fühlte. Und genau das habe ich gebraucht. So konnte ich zum ersten Mal all meine Gefühle und meine Trauer loslassen, die Fassade fallen lassen und musste, auch wenn nur für einen kurzen Moment, nicht mehr so tun, als wäre alles in Ordnung.

Eine professionelle Hilfe suchen

Der nächste Schritt ist eine professionelle Hilfe und der Glaube daran, dass auch für mich endlich bessere Zeiten kommen und ich mich als Person wichtig nehmen lerne. Denn wenn ich an all die schönen Orte denke, die ich gerne noch sehen möchte oder einfach nur mal glücklich zu sein, dann denke ich lohnt es sich schon, ein letztes Mal über das Leben nachzudenken.

Geht es euch auch so?

Wenn es jemandem auch so ergeht, dann behaltet eure Gefühle nicht für euch! Wir sind alle nur Menschen und es kann uns auch mal schlecht gehen. Wenn man aber seine Gedanken und Befürchtungen für sich behält, wird es immer schwerer alleine herauszukommen. Sucht euch einen Punkt am Himmel (einen Wunsch/Traum, den ihr unbedingt erreichen wollt) und geht Schritt für Schritt darauf zu. Mit jedem Schritt wird es schöner und irgendwann auch einfacher. Das sind die Worte, die mich bestärken weiterzumachen und mir Hoffnung geben. Wie es weitergeht und wie meinen Ausweg geschafft habe, werde ich euch berichten.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag euch etwas geholfen hat, über euch und eure Gefühle nachzudenken und würde mich über eure Kommentare zu diesem Thema freuen.

 

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